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  1. Ich will Guttenberg auch zurück.

    März 11, 2011 by DonRobodroid

    Endlich wurde Deutschland einmal ganz klar vor Augen geführt, was einen in der Meinung unserer Kanzlerin fähigen Politiker auszeichnet: der unbeugsame Wille zu lügen und zu betrügen und alles zu leugnen.

    So weit so gut.

    Mir war er ja von Anfang an äußerst verdächtig, der gute glitschhaarige Karl Theodor zu Guttenberg,  nachdem ihn die Boulevardpresse so sehr ins Herz geschlossen hatte – ich erinnere mich an geradezu euphorisch-feuchtträumende Artikel in der Bunten (eine Zeitschrift, die zu lesen ich gestehen muss – immer frisch von Schwiegermuttern geliefert und auf der Toilette konsumiert – es gibt nichts Besseres zur Anregung der Darmperistaltik)  – aber das jetzt nur mal so am Rande.

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  2. FM Transmitter.

    Mai 24, 2008 by DonRobodroid

    Mobile Navigationssysteme haben einen entscheidenden Nachteil:

    Durch ihre zwangsläufig kleinen Ausmaße können keine leistungsfähigen Lautsprecher eingebaut werden, und das Zusammenspiel mit der bordeigenen Stereoanlage im Fahrzeug ist überhaupt nicht vorhanden.

    Also wünscht sich der radiohörende Wegsuchende eine Verbindung, die diese beiden Probleme beseitigt. Die richtig teuren Navis haben sogar schon eine Lösung eingebaut, die diese Aufgabe lösen soll; allerdings wirft die Implementation durchaus die Frage auf, ob die Hersteller da noch völlig richtig im Kopf sind.
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  3. Es gibt Flughäfen. Und es gibt Tegel.

    Mai 22, 2008 by DonRobodroid

    Yours Truly ist zwar nicht so der Vielflieger, aber ein paar Flughäfen kennt er schon und war bislang auch immer mehr oder weniger zufrieden mit den dort angebotenen Leistungen. Bis er vor ein paar Tagen von Berlin-Tegel abfliegen durfte.

    Normalerweise hat eine Fluglinie ein festes Terminal und dort ihren Ticketverkauf, Eincheckschalter usw. Nicht so in Tegel. Dort werden die Checkin-Schalter anscheinend dynamisch verteilt, je nach Wetter, Lust und Laune oder sonstigen für den Laien unerklärlichen und undurchsichtigen Kriterien. Daran könnte man sich zwar eventuell gewöhnen, wenn nicht… doch der Reihe nach.

    Unser Flug sollte um 18:36 von Tegel abgehen und da wir unser touristisches Programm in Berlin eigentlich schon abgeschlossen hatten bzw. ein neues Ziel wegen der zur Verfügung stehenden Zeit sich nicht mehr rentierte, waren wir schon gegen 17 Uhr am Flughafen. Entgegen der sonst üblichen Haltung „Fragen? Ein echter Mann fragt nicht nach dem Weg!“ ging ich sofort zur Info und fragte:
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  4. Von den Gräueln des Alterns.

    Mai 8, 2008 by DonRobodroid

    Einen zwar schon älteren, aber nichts destro Trotz (oder wie wird das jetzt richtig geschrieben?) nach wie vor aktuellen Artikel, den ich bereits woanders veröffentlicht hatte, möchte ich diesem Blog nicht vorenthalten:

    I…..Vorwort
    II….Hauptwort
    III…Wohnort
    IV….Machtwort
    V…..Voldemort
    VI….Nachgebohrt

    I…..Vorwort

    Nachdem sich unter der geneigten Leserschaft sehr viele Jungspunde tummeln, ist es an der Zeit, eben diesen ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg durch die Untiefen des Lebens zu geben – auf dass dem Grüngemüse vor Augen geführt wird, welche Prioritäten im Leben setzenswert sind und welche von vorne herein ausscheiden. Wer wäre nun besser für diese Aufgabe geeignet als ein alter Sack, der den Zenith seiner Jugend, Jugendlichkeit und Jungenhaftigkeit mittlerweile bereits weit überschritten hat und sich nunmehr jedes Jahr intensiver mit dem finalen Kistenhüpfer auseinandersetzt und dabei von den wenigen Flashbacks zehrt, die sein BSE-und/oder-Alzheimer-zerfressenes Gehirn noch an die Oberfläche des Bewusstseins emporsteigen lässt. Nun sitze ich also hier, im Herbst des Jahres 2001, und starre auf den weißen Bildschirm, den mir mein Textprogramm so kokett fordernd vor die Nase hält. „Füll mich!“ schreit mich die aus voll angestrahlten Farbtripeln bestehende Fläche an, „Mach mich schwarz!“Also gut. Frisch voran.
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  5. MP3-Player vergessen.

    April 29, 2008 by DonRobodroid

    Fast gestorben.

    Als häufiger Nutzer des Öffentlichen Verkehrs habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, die Zeit während des Transfers von zu Hause zur Arbeit und auch wieder zurück aktiv als Freizeit zu nutzen. Das ist dank des angenehmen Komforts der Doppelstockwaggons des Regionalexpresses auf meiner täglichen Route auch nicht weiter schwierig: mit Buch oder PSP bewaffnet oder einfach nur vor mich hindösend, im Ohr das angenehme Säuseln der Lieblingsmusik aus dem MP3-Player.

    Doch wehe, ich vergesse morgens einmal, dieses wichtige Utensil einzupacken bzw. anzulegen. Die Hinfahrt zur Arbeit ist dann meistens unkritisch, aber auf der Rückfahrt am Nachmittag, da wird es auf einmal lebensgefährlich. So auch heute wieder, als sich drei Exemplare des ultrageschwätzigen Doppel-X-Typs hinter mir niederließen, nur um sich während der Dreiviertelstunde, die meine Reise dauert, wahrhafte Duelle an Nichtigkeiten, Platitüden und Vorurteilen zu liefern. Und ich, ohne akustischen Schutzmantel, mittendrin, dem leerhirnigen Trommelfeuer hilflos ausgeliefert.
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  6. Alarm für Cobra 88. Und 89.

    März 13, 2008 by DonRobodroid

    Gestern, in der Fußgängerzone Nürnbergs, am Fuße der Lorenzkirche.

    Yours Truly ist auf dem Weg zur Arbeit, andere Passanten hetzen geschäftig hin und her oder gruppieren sich vor der Kirche, um sich für ein Erinnerungsfoto ablichten zu lassen. Plötzlich ertönt eine laute Sirene hinter mir. Mit hochdrehendem Motor rast eine Polizeistreife, nennen wir sie der Einfachheit halber und völlig willkürlich „Cobra 88“, durch die Menschenmenge; einige Fußgänger sich können nur knapp in Sicherheit bringen. Der Wagen verschwindet bergab in Richtung Hauptmarkt (auf dem zu einer anderen Zeit der weltberühmte Christkindlesmarkt stattfindet).
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  7. Am Boden zerst… äh… versteckt.

    März 13, 2008 by DonRobodroid

    Wer kennt das nicht?

    Da bekommt man zum Geburtstag oder sonstigen Feier-/Traueranlässen eine Schachtel allerfeinster Pralinen geschenkt. Nach dem Öffnen der zumeist edel anmutenden Verpackung und dem Beiseiteräumen der aus wattiger Pappe bestehenden Innenauflage wird man mit dem Anblick eines mehr oder weniger bunten Sortiments kleiner, häufig aus Schokolade oder Schokoladederivaten bestehenden Fettzuckerklumpen konfrontiert.

    So weit, so gut.
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  8. Von eisernen und grünen Männchen.

    Juli 20, 2007 by DonRobodroid

    Neulich nahm ich an einem großen Grillfest/Usertreffen, TTT™ genannt,  eines Internetforums (www.3dmax.de und www.t-t-t.org) teil.

    Das Fest fand an einem Samstag abend auf dem Lohrberg bei Frankfurt statt, und weil mir das Übernachten unter freiem Himmel auf meine alten Tage immer schwerer fällt, hatte ich ein Zimmer in einem Hotel im benachbarten Ort genommen.

    So weit, so gut. Das Fest war berauschend, das Hotelzimmer exzellent, der Schlaf tief und fest.

    Was ich jedoch nicht bedacht hatte, war, dass genau am nächsten Morgen der Ironman Frankfurt stattfand. Und das bedeutet Ausnahmezustand in Frankfurt und Umgebung: Viele Straßen sind gesperrt, Hundertschaften von Polizei und anderen Hilfs- und Rettungskräften sichern die nicht unbeträchtlichen Strecken. Nachdem noch dort gebliebene Mitfeiernde und Gerätschaften vom Lohrberg abzuholen waren, machte ich mich mit ein paar Kollegen vom Hotel aus auf den Weg dorthin. Im Auto.
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  9. Ich zahle gerne GEZ.

    Juni 25, 2007 by DonRobodroid

    Oh mein Gottsurrogatextrakt (ich bin kirchlich ungläubig, also darf ich das wahre Echte nicht in den Mund nehmen)!

    Eben wieder im heute journal. Irak, Israel, Palästina. Ok, die haben alle ein Rad ab, die bomben sich gerne selbst alle weg, da hat man sich inzwischen dran gewöhnt. Das MUSS was in den Genen sein.

    Aber dann: Sudan (ok, bestimmt auch genetisch bedingt), seit ichweißnichtwievielJahren kommt da immer mal wieder ein Beitrag. Immer sieht man verhungerte Kinder; Leute, die verzweifelt irgendwelches ausgetrocknetes Gras zusamenraffen, ob zum Essen oder als Nachtlager, man weiß es nicht, man WILL es gar nicht wissen; dazwischen bewaffnete Paramilitärs, Rebellen, Milizen, Regierungssoldaten, Verbrecher – alles verschwimmt zu einer Rolle, einer Gestalt, einem Phänotypen. Fliegen, Dreck, Dürre, Krankheiten. Die Kamerateams mitsamt unbeirrbaren, unerschütterlichen Helfern mittendrin, und ich eben mitsamt Chips und Bier auf dem Sofa auch. Irre.
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  10. Über’s Bloggen oder: eine Metalästerung zum Beginn.

    Juni 24, 2007 by DonRobodroid

    Tja.

    Nun habe ich tatsächlich auch eins.

    Warum das so ist oder was mich dazu getrieben hat, ist mir momentan noch völlig schleierhaft.

    Einem Großteil der Mitblogger übrigens scheinbar auch, wenn man sich in der stetig wachsenden Gemeinschaft mal ein wenig umsieht. Man fragt sich unweigerlich, was die Leute dazu bringt, ihre privaten Gedanken einer gnadenlosen Öffentlichkeit aufzudrängen.
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